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Leuchttürme

 
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Westerhever Leuchtturm Westerhever (Schleswig-Holstein) Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet.
(Die Bibel: Psalm 119,105)
Leuchttürme: Alles begann mit sogenannten Blüsen (Steinkohleleuchtfeuer). Das waren Holzkonstruktionen, deren obere Plattform mit Sand und Lehm feuerfest gemacht wurde. Dennoch sind hin und wieder Blüsen in Brand geraten. Ein Problem war es die Blüsen bei Sturm zu befeuern. Der starke Wind schlug die Flammen häufig zur Seite , sodaß sie von den Schiffen nicht mehr gesehen wurden. Ein weiteres Problem war der sehr hohe Kohleverbrauch.
Leuchtturm auf Norderney (Ostfriesland)
Wirkliche Verbesserung erreichte man erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch die neuen Lampen des Franzosen Argand. Seine Öllampen erhielten eine höhere Luftzufuhr und entwickelten so eine wesentlich stärkere Leuchttkraft. Durch Parabol-Reflektoren wurde der Lichtschein weiter verstärken, sodaß der Schein immer weiter in die Nacht hinausreichte.
Leuchtturm in Pilsum (Ostfriesland)
Alle Leuchttürme müssen sich voneinander unterscheiden, damit Schiffes genau wissen wo sie sich befinden. Dafür gibt es die sogenannte "Kennung" der Leuchttürme, das ist ein besonderes Licht in der Farbe gelb, grün, rot oder weiß. Dieses besondere Licht scheint auch auf eine besondere Art, entweder ist es ein Festfeuer, Drehfeuer, oder Blinkfeuer. Seekarten enthalten von jedem Leuchtfeuer die genaue Kennung.
Fresnel-Glühleuchte
Eine Fresnel-Linse ist eine optische Linse, die um 1822 von dem französischen Physiker Augustin Jean Fresnel erfunden und ursprünglich für Leuchttürme gebraucht wurde. Durch das angewendete Bauprinzip werden generell Gewicht und Volumen großer Linsen kleiner, was sich besonders bei Linsen mit kurzer Brennweite auswirkt, die in normaler Form sehr dick und schwer sind.
Westerhever
Westerhever Leuchtturm in der Nacht

weiterführende Links:

Bilder-Galerie "Westerhever"
Homepage Leuchtturmpage
Homepage Luechthuus

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